Mit dem Fahrrad nach Alvor

Nach zwei Wochen im kalten Deutschland über Weihnachten und Neujahr sind wir froh, wieder Zuhause auf der KISS zu sein und das gute Wetter genießen zu können. Die Algarve begrüßt uns mit strahlendem Sonnenschein, einem tiefblauen Himmel und schwachem Wind. Perfekte Bedingungen, um mit den Fahrrädern eine ausgedehnte Radtour zu machen. Zum Handy-Shop müssen wir eh, um unser Guthaben auf der lokalen SIM-Karte aufzuladen, da kombinieren wir das doch gleich mit einem Ausflug nach Alvor!

Von Portimão aus fahren wir über den Küstenweg nach Westen und gönnen uns am Praia do Vau erst einmal eine Bica, bevor es weiter geht. Bica ist die portugiesische Variante des Espresso und wird hier an wirklich jeder Straßenecke in kleinen Cafés ausgeschenkt, die auch meistens gut besucht sind. Ein Tässchen kostet außerhalb der Touristenhochburgen um die 60 Cent und wird gerne auch mehrmals täglich genossen.

Wir fahren, nach einem kurzen Stück an der Hauptstraße, weiter über Bohlenwege, die direkt durch die kargen Dünen hinter dem Strand verlaufen und bis zur Mole, welche die Einfahrt in die Lagune von Alvor markiert. Hier haben wir im Herbst einige Zeit mit der KISS gelegen, heute liegt kein Boot vor Anker.

Weiter geht es entlang der Lagune und dem Ufer des Rio de Alvor, welcher in die Lagune mündet. Am Flussufer wird der Weg immer unebener, wir steigen ab und schieben, bevor wir schlussendlich das Fahrrad sogar die letzten paar Meter tragen müssen, bevor der Weg wieder befahrbar wird. Im großen Bogen geht es nun entlang von Landstraßen zurück nach Portimão, wir machen einen kurzen Stopp für die SIM-Karten und kommen nach knapp über 20km wieder an der KISS an. Wir sind beeindruckt, wie gut man sogar weitere Strecken mit unseren Klapprädern fahren kann.

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