Mallorca – zurück nach Westen

Unser Plan, von Cabrera aus an die Ostküste Mallorcas zu fahren, wird von einer für die nächsten 1,5 Wochen angekündigten Ostwindlage durchkreuzt. An der Ostküste würden wir komplett ungeschützt liegen, bei dem sich hier zügig aufbauenden Schwell eine ungemütliche Sache, auch bei wenig Wind. Also geht’s wieder nach Westen, der neue Plan sieht vor, an der Nordwestküste entlang die Insel zu umrunden.

Nach einem Zwischenstopp über Nacht am Strand von Es Trenc und einem Eis in San Jordi (es war einfach zu lecker!), ziehen wir den Parasailor hoch und lassen uns ganz gemütlich einmal quer durch die Bucht von Palma bis in die Cala Portal Vells ziehen. Die Ankerbucht hat uns beim letzten Mal so gut gefallen, dass wir hier gerne noch eine weitere Nacht verbringen, bevor unsere Freundin Kira am nächsten Tag zum Flughafen muss.

Von Portal Vells geht es weiter in das uns ebenfalls bereits bekannte Santa Ponça, hier wollen wir die KISS verproviantieren und unsere nächsten Besucher, Philipp Eltern, an Bord nehmen. Bevor es aber soweit ist und wir, dann zu viert, an die Nordwestküste aufbrechen, nutzen wir die Zeit, um ein wenig mit dem Fahrrad das Hinterland zu erkunden, uns mit anderen Booten unseres Hochseesegelvereins „Trans Ocean“ abends am Strand zum „Pot Luck“ zu treffen (jeder bringt etwas zu essen mit und man hofft, dass es alles irgendwie zusammenpasst – tut es meistens auch ganz hervorragend!) und einen Tauchgang zu unternehmen. Letzteres geht leider nicht auf eigene Faust, sondern, da sich der Tauchspot in einem Nationalpark befindet, nur mit einer Tauschschule zusammen. Da wir uns mit insgesamt fünf Booten zum Tauchen anmelden, werden wir sogar mit dem Tauchboot direkt bei uns an Bord abgeholt – ein super Service!

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